Vorwort:


Erstmal danke an meine Fans, die mich unterstützen und lange darauf warten mussten, bis endlich ein weiteres Buch in diesem Genre erscheint. Ich habe mich für diesen Kinderbuchhelden entschieden, da ich mit ihm aufgewachsen bin und seine Geschichten immer sehr gerne mochte.
Ich habe aber in diesem Buch nicht darauf verzichten können, einen Glossar mitzuliefern, da wohl doch einige Leute nichts mit diesem Thema anfangen können. Für all die, meist Abstinente habe ich versucht so gut ich es in diesem Moment konnte, einige Wörter zu beschreiben.
Ich will jetzt hier aber gar nicht groß um den heißen Brei rumlabern und dir lieber viel Spaß beim lesen wünschen.
 

Hier das buch „der Räuber Haschischglotz“ vorbestellen

Leseprobe:

I:

Einmal saß Indi-Ks* Granny Pot* in ihrem Schaukelstuhl im Garten, vor dem kleinen Big Bud Feld* und bewachte es, dabei mahlte sie unermüdlich die schönsten Weedbuds* in ihrem elektrischen Grinder*. Indi-K und ihre beste Freundin Sadiva* hatten ihr das Teil zum Geburtstag geschenkt, das die zwei selbst erfunden und aus einer Spieluhr, einem Mixer und diversen anderen Bauteilen gebaut hatten. Wenn Granny Pot nun den Knopf drückte, um dieses Wunderwerk der Technik anzuwerfen, erklang neben dem herrlichen Geräusch der Mühle ihr Lieblingssong des Godfather of Reggae, Bob Marley mit dem Redemption Song*.
Seit die alte, breite Dame den neuen E-Grinder mit den tollen Blinklichtern hatte, die im Takt des Liedes blinkten, war sie gesünder als je zuvor, weil sie wahrscheinlich doppelt so viel rauchte. Auch an diesem Tag hatte sie das Geburtstagsgeschenk schon exzessiv in Gebrauch gehabt und unzählige Konsumeinheiten vernichtet; ob nun in der Bong* oder als Blunt* oder im Vaporizer*, aber immer ohne den giftigen Tabak, den hatte der Arzt ihr verboten.
Plötzlich vernahm sie ein Knacken und Knistern aus ihrer Plantage, war aber zu faul, dem nachzugehen, bis plötzlich eine laute, raue und verrauchte Stimme rief: „Hey du alte Schachtel, her mit dem Teil!“ Granny Pot war davon überzeugt, Hallos* zu haben und zog erst mal kräftig an ihrer Bong. Der Rauch verflüchtigte sich schneller als üblich; die Gestalt, die darin erschien, saugte den  

kompletten Rauch auf, so gierig, dass die alte Dame schrecklich erschrak.
Vor ihr stand ein fetter Kerl, dessen Aura so graselte, dass das Big Bud Feld im Vergleich dazu wie gemeiner Nutzhanf* roch. Er sah auf den ersten Blick eher lustig aus, mit seinem zerzausten Bart, seiner großen Nase und den weiten Hosen. Auf dem Kopf trug er so etwas wie einen Hut, in dessen Mitte eine rauchende Bong stand, und in der rechten Hand hielt er etwas, es sah aus wie ein Spielzeuggewehr, das er auf die völlig bleich gewordene Omi richtete. Mit seiner linken Hand zeigte er auf den E-Grinder und wiederholte seine Worte mit Nachdruck: „Gib schon her das Teil oder du bekommst eine Ladung Heulgas mitten in die Fresse!“

So breit Granny Pot auch war, ließ sie sich von dem Typ keine Angst machen. „Normal spreche ich nicht so vulgär aber VERPISS DICH!“ rief sie entrüstet und steigerte sich immer mehr hinein, „Wie bist du eigentlich an meinem Elektrozaun vorbergekommen – was ist los mit dir Penner, mich so anzuquatschen und wer bist du überhaupt?“
Da lachte der Räuber so fürchterlich, dass die Bong auf seinem Hut schier heruntergefallen wäre. „Du bist wohl nicht bei Instagram oder hast keine Glotze*?“ Granny Pot schaute auf den zweiten Blick etwas genauer hin und sah die Killerchillums* in seinem Gürtel stecken. Diese Teile haben Magie in sich, denn man kann unendlich viel Gras hineinstopfen, ohne dass sie je voll werden oder ausbrennen. Nur wenige weilen danach noch unter den Wachen.
 

„Bist du etwa – der Räuber Haschischglotz?“ „Na, das hat ja ewig gedauert du alte Schachtel und jetzt geh mir nicht länger auf den Sack und rück den Grinder raus, bevor ich dich zum Flennen bringe!“ „Hey, der gehört mir! Das war ein Geburtstagsgeschenk von meiner Nichte und ihrer schrägen Freundin, wenn man damit grindet kommt mein Lieblingslied“, jammerte Granny Pot mit Tränen in den Augen. „Ich hab doch noch gar kein Heulgas abgefeuert du Mimose.“ meinte der Räuber, während er einen prüfenden Blick auf seine selbstgebaute High-Tech-Waffe warf. „Her damit!“ Da schoss auch schon eine kleine Wolke aus dem Lauf seiner Wumme, die aussah als hätte er sie einem Kind abgenommen. Die Knöpfe und Rädchen an dem Teil machten die Wumme nicht realistischer. Der verirrte Schuss ging nur knapp am Gesicht der alten Dame vorbei. Erschrocken und panisch rückte Granny Pot den Grinder schweren Herzens heraus und mit einem zufriedenen und dreckigen Grinsen nahm der Räuber Haschischglotz sein Diebesgut an sich. Bevor er aber verschwand, holte er noch einen Bud* aus einem Beutel an seinem Gürtel, grindete ihn mit größter Freude in seiner neuesten Beute, schüttete das gemahlene Dope in Grannys Bong und meinte ernst, mit hochgezogener Braue, „Du alte Schachtel darfst erst um Hilfe rufen, wenn der ganze Kopf geraucht ist!“ „Coole Sache!“, freute sich die alte Dame etwas zu früh. Bevor Haschischglotz sich zum Gehen wandte, gab er der nichtsahnenden Granny Pot noch Feuer zum Anrauchen der Bong, an der die alte Dame mit gieriger Vorfreude, den Verlust ihres Grinders noch nicht ganz realisierend, zog – und beinahe augenblicklich so breit wurde, wie sonst nach zehn Köpfen. Kreidebleich sah sie dem sich gemütlich davonmachenden Haschischglotz noch hinterher. Dann setzte sie etwas zögerlich und voller Respekt vor dem Kraut des Räubers einige Male an, um den Kopf so schnell wie möglich zu vernichten, damit sie endlich um Hilfe rufen konnte.
Als die alte Dame nach etwa dreißig Minuten froh war, dass in dem Bongkopf* nichts mehr zu rauchen war…

Der Räuber Haschischglotz

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